Unsere Nager

» Nager Allgemein » Schilfwühlmäuse

Schilfwühlmäuse (Microtus fortis)

Schilfwühlmäuse

Die kleinen Wühler bewohnen hauptsächlich feuchte Gebiete und gehen sogar schwimmen.

Systematik

Überordnung: Euarchontoglires
Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung: Mäuseverwandte (Myomorpha)
Familie: Wühler (Cricetidae)
Unterfamilie: Wühlmäuse (Arvicolinae)
Gattung: Feldmäuse (Microtus)
Untergattung: (Alexandromys)
Art: Schilfwühlmäuse (Microtus fortis)

Zu den Wühlmäusen zählen mehr als 150 Arten und rund 60 davon gehören zu der Gattung der Feldmäuse zu denen auch die Schilfmäuse gehören.
Die Schilfwühlmäuse bewohnen feuchte Gebiete in Südost-Sibirien, Mongolei, Mandschurei, Korea und Ost-China. Wie man sich bei dem Namen denken kann, wühlen sie sehr viel und leben in unterirdischen Gängen, sie können allerdings auch schwimmen und halten sich somit am Wasser auf.
Die Kleinen können eine Größe von etwa 12-17 cm + 2-4 cm Schwanz erreichen und haben ein Gewicht von 25-60g.



Äußere Merkmale:


Schilfwühlmäuse haben auf der Oberseite sehr dunkel braun-schwarz meliertes Fell und auf der Unterseite weißes Fell, seitlich gehen beide Farben in einander über. Die Körperform ist sehr langgezogen, der Kopf ist klein und spitz, die Augen und Extremitäten sind relativ klein im Verhältnis zum Körper.
baustelle

Zähne & Krallen

Die Krallen sind nicht sehr spitz und eignen sich nur mäßig zum festkrallen.

Sinnesorgane



Geschlechtsmerkmale

Schilfwühlmäuse(Männchen) Schilfwühlmäuse(Weibchen)



Verhalten & Charakterzüge


Aktivitäten

Die Kleinen machen ihrem Namen alle Ehre und sind die meiste Zeit in ihren unterirdischen Gängen am buddeln, baden aber auch sehr gerne in ihrer flachen Wasserschale.

Sozialverhalten

Wir halten ein älteres Pärchen, das auch keinen Nachwuchs mehr bekommt und dies klappt sehr gut. Was größere Gruppen angeht und ob gleichgeschlechtlich oder gemischt besser ist, können wir leider noch nicht aus eigenen Erfahrungen berichten. Gelesen haben wir, das wohl Weibchen sich untereinander gut verstehen sollen.

Geräusche

Sie können zwar quiecken, aber normaler Weise sind die Laute für Menschen nicht hörbar. Allerdings können die Nage- und Buddelgeräusche etwas lauter sein.


Haltung



Art der Unterbringung:


(+ Vorteil, ~ neutral, - Nachteil)
Gitterkäfig:
    - Ist nicht geeignet, da sie sehr viel buddeln.
Aquarium:
Terrarium:
ein spezielles Nager Terrarium nennt man Cricetinarium.
    + gute Belüftung
    + Minderung der Gerüche, zumindest solange die Türen zu sind
    + man kann sie von vorn greifen
    + Umgebung bleibt sauberer

    - nimmt man ein normales Terrarium, kann es zu Problemen mit den Krallen und der unteren Lüftung kommen, da die Kleinen darauf herumlaufen und sich verletzen können, wenn die Löcher zu groß sind
Am besten eignet sich noch ein Eigenbau, bei dem aber sehr genau darauf geachtet werden muss, dass keine Lücken vorhanden sind.

Für die, die keinen Käfig selber bauen können oder wollen, hier ein paar Vorschläge die unserer Meinung nach eine gute Alternative darstellen:
Fressnapf - Matti

Standort

Der Standort sollte ruhig und frei von Zigarettenrauch, intensiven Gerüchen (keine Küchen), Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung und starken Temperaturschwankungen sein.
Da die Zwergschläfer vor allem Nachts sehr laut sind, sollten sie nicht im Schlafzimmer stehen, zudem könnte es sehr unangenehm riechen.

Zubehör

  • Trinknapf/-flasche
  • Fressnapf
  • mehrere Schlafhäuschen (Vogelnistkästen), zusätzlich kann man Tonblumentöpfe, Brücken etc. als Verstecke nehmen
  • Tunnel/Röhren, sollten aus Holz oder Pappe sein
  • Transportbox: für Tierarztbesuche und zum Kauf, sollte groß genug für alle sein
  • Einstreu, Baumwolleinstreu, Heu und Papiertücher und Pappe zum Nest- und Tunnelbau
Hier gibt es noch ein paar Links auf andere Seiten von uns:

Nachwuchs


Paarung



Entwicklung der Jungen






Script Copyright by ilch.de - Design Copyright by unsere-nager.de | Impressum & Haftungsausschluss | Kontakt | Letzte Änderungen
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits