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Mäuse:

Organe der Ratte Verdauungstrakt einer Ratte

Mausfuttermix Rennmausfuttermix
    Bild oben: Mäusegrundfuttermix mit Haferflocken und Sittichfutter gemischt
    Bild unten: Rennmausgrundfuttemix mit Sittichfutter und Erbsenflocken

    Mäuse fressen in der Natur Insekten und benötigen deshalb auch in Gefangenschaft proteinreiches Essen, allerdings sollte die Menge an die Bewegung der Tiere angepasst sein. Rennmäuse brauchen in der Natur zwar mehr Proteine als z.B. Farbmäuse, allerdings bewegen sie sich in den meisten Käfigen nicht soviel von daher sollte man nicht zu viel zufüttern.
    Das Mäusegrundfutter bzw. das Rennmausgrundfutter (proteinhaltiger) enthalten ausreichend tierische Proteine, aber ab und zu kann auch z.B. etwas fettarmer Joghurt oder ein Insekt zugefüttert werden.
    Vor allem während der Schwangerschaft sollte ausreichend Proteine vorhanden sein, da nach der Geburt sonst die Gefahr besteht, dass die Jungen gefressen werden.
    Bei hellbraunen Farbmäusen sollte besonders fettarm gefüttert werden, da diese meist ein Gendefekt haben und somit stark zu Fettleibigkeit neigen.

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Goldstachelmaus:


    Da Goldstachelmäuse in Wüstenregionen leben sind sie es gewohnt eher wenig und nicht sehr nahrhafte Nahrung aufzunehmen. Vor allem sind sie auch daran angepasst und können bei zu viel, fettiger oder zuckerhaltiger Nahrung schnell verfetten und erkranken.
    Wir füttern unseren Goldstachelmäusen hauptsächlich Sittichfutter, da dort keine Sonnenblumenkerne drin sind, auch Hirsekolben werden gerne angenommen. Zusätzlich sollte wie bei anderen Mäusen auch ab und an Insekten angeboten werden.
    Auch einmal die Woche etwas fettarmer Joghurt sorgt für Abwechslung und ausreichend Proteine.
    Frischfutter sollte gereicht werden, wird allerdings bei unseren nicht so gern angenommen. Trockene Kräuter wären eine Alternative.
    Auf keinen Fall sollte Obst oder zu fettige Kerne gefüttert werden. Dementsprechend auch KEINE Leckerlies etc., damit schadet man den Stachelmäusen eher, da sie nicht daran gewöhnt sind.
    Gegen Verfettung hilft natürlich auch viel Bewegung, deshalb sollte der Käfig groß und artgerecht eingerichtet sein, auch ein großes Laufrad sollte vorhanden sein.

    Es sollte beachtet werden, dass die Stachelmäuse zwar in der Freienwildbahn mit sehr wenig Wasser auskommen, aber in Gefangenschaft sollten sie immer Wasser zur Verfügung haben, da man nie weiß wie sie sich dort verhalten.

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(Zwerg)hamster:

Organe des Hamsters Verdauungstrakt eines (Zwerg)hamster
Hamsterfuttermix Zwerghamsterschmaus


    Bild oben: Hamstergrundfuttermix (das ist nicht für Zwerghamster geeignet, da es sehr viel große Teile enthält, die liegen bleiben)
    Bild unten: Zwerghamstergrundfuttermix, hier sind zum größten Teil kleinere Futterstücke

    Die Ernährung sollte gesund und abwechslungsreich sein (so wie bei uns eigentlich auch). Da Bedeutet aber leider auch, dass die meisten Futtermischungen in den Zoohandlungen nicht geeignet sind, da dort sehr viele Nüsse und Sonnenblumenkerne untergemischt werden, welche wiederum sehr fetthaltig sind.
    Das Grundfutter für Zwerghamster sollte vielmehr eine Vielzahl von Kleinsämereien, wie z.B. Hirse, Kanariensaat, etwas Hafer sein.
    Natürlich dürfen Nüsse und Sonnenblumenkerne im Futter enthalten sein, aber eben nur in geringen Mengen, damit die Tiere nicht verfetten und krank werden z. B. Leberschäden.

    Hamster fressen in der Natur ebenfalls Insekten und brauchen somit proteinhaltiges Futter (was schon im Grundfutter drin sein sollte), aber unsere Dsungaren freuen sich auch sehr über eine Grille/Heuschrecke oder Garnele (allerdings sollte das eher selten zugefüttert werden) um die kleinen in Bewegung zu bringen kann man die Tiere auch lebend verfüttern. Eiweißreiches Essen ist vor allem im Wachstum der Jungtiere und der Trächtigkeit der Weibchen wichtig.

    Als Ergänzungs- & Beschäftigungsfutter kann man auch Kolbenhirse, Getreideähren oder Maiskolben ab und zu in kleinen Mengen anbieten.

    Bei Hamstern muss man immer bedenken, dass sie ihr Essen "hamstern" also irgendwo in einer Ecke lagern, deshalb sollte immer mal wieder nach geguckt werden, um einzuschätzen wie viel der Hamster wirklich isst.
    Regelmäßig die Ecke leeren!
    Vor allem Dsungaren neigen stark dazu fett zu werden, also hier besonders darauf achten, dass nicht soviel Nüsse und Sonnenblumenkerne gefüttert werden.

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Steppenlemminge:


    Für Lemminge gibt es keine spezielle Mischung zu kaufen, somit muss man auf andere Mischungen zurück greifen oder selber mischen.
    In freier Wildbahn ernähren sich Steppenlemminge hauptsächlich von grünen Pflanzenteilen, Wurzeln, Moos und Grassamen. In geringeren Mengen nehmen sie auch tierische Eiweiße zu sich.
    Der Kohlenhydrat- und Zuckeranteil in der Nahrung sollte eher wenig ausmachen. Am meisten sollte Grünfutter gereicht werden, dies kann mit Grassamen und Sittichfutter gemischt werden. Als Grünfutteranteil kann Wurzelgemüse wie Möhren, Sellerie, Steckrüben und Petersilienwurzeln gereicht werden.
    Wichtig ist darauf zu achten, dass der Zuckergehalt gering ist, also auch gar nicht bis wenig Obst reichen, da Steppenlemminge nach verschiedenen Berichten zu Diabetes neigen.

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Degus:

Degufuttermix
    Degus leben in kargen Gegenden und somit hat sich auch deren Verdauungstrakt darauf eingestellt. Bei einer gesunden Ernährung muss auf vieles verzichtet werden, zum wohle des Tieres ! (auch wenn es schwer fällt).

    Was darf auf keinen Fall gefüttert werden ?

    • Obst und Trockenobst ist tabu, Obst enthält viel Zucker und führt bei Degus schnell zu Diabetes, wodurch das Tier auch erblindet!
    • fettige und süße Leckerlies sind ebenfalls tabu
    • Kohlsorten führen zu Blähungen und sollten nicht gefüttert werden
    • Salzlecksteine schaden Degus und gehören nicht in den Käfig
    • trockenes Brot ist zu kalorienreich und kann leicht von innen verschimmeln, lieber Äste zum Knabbern geben
    • Zweige von Kirch- und Pflaumenbäumen, Tannen, Fichten, Eiben sollten nicht gefüttert werden, da unbekömmlich / lebensgefährlich

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Zwergschläfer:


    Im Gegensatz zu den meisten Nagern brauchen die Zwergschläfer sehr viel Energie, da sie schnell und viel Klettern und Springen. Somit schadet es den Kleinen auch nicht, wenn sie viel Obst oder fettige und proteinreiche Nahrung essen.
    Den Kleinen sollte eine Mischung aus Körnerfutter (z.B. Papageien und Sittichfutter), Obst (z.B. Apfel, Birne, (Gold)Kiwi, Melone, (überreife) Bananen, Pfirsiche oder Erdbeeren), Gemüse ist zwar nicht beliebt aber wichtig (z.B. Gurke, Tomate, Möhren, Rote Beete) und proteinreiche Lebensmittel (z.B. Mehlwürmer, Heimchen, Heuschrecken, Ei, Magerquark, Joghurt).
    Obst und Gemüse müssen gut gewaschen werden, aber nicht unbedingt geschnitten und geschält, das können die Kleinen mit ihren scharfen Zähnen und Krallen selber.
    Achten sie immer darauf, dass die Nahrung abwechslungsreich ist und nicht abführend wirkt. Z.b. sollte man mit Pflaumen sehr vorsichtig sein, da der Käfig sonst schnell eingesaut ist und stinkt.

    Sollte es zu Geruchsbelästigungen kommen liegt das sehr wahrscheinlich an einer falschen/einseitigen Ernährung.
    • führt eins der Lebensmittel zu Durchfall ? z.B. Pflaumen, auch tägliche viele Äpfel scheinen dies zu bewirken
    • werden zu wenig Grillen gefüttert ?

    Es muss täglich frisches Wasser zur Verfügung stehen, da die Zwerge teilweise einen richtigen Trinkschub bekommen, was sehr stark je nach Nahrungsangebot schwankt.

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Kaninchen:


Das Hauptnahrungsmittel bei Kaninchen ist Heu, dies sollte immer einen sauberen/trockenen Platz haben z.B. in einer Heuraufe. Zusätzlich wird etwas Trockenfutter und viel Frischfutter gereicht.

Das Trinkwasser sollte täglich frisch und in außreichender Menge in einem Napf (vor dem Stroh sichern, das saugt sich voll) oder Nippeltränke (Tropfgefahr !) gereicht werden.

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