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Käfigeinrichtung & Käfigbau

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Je nach Tier müssen bestimmte mindest Größen für den Käfig eingehalten werden und
je nach Tier ist ein breiter oder hoher Käfig zu bevorzugen (dies schließt die meisten regulären im Zoohandel angebotenen
 Käfige für die jeweilige Tierart aus). Auch die kleinsten brauchen Platz und eine sichere, artgerechte Einrichtung.

Allgemeine Infos

Käfigarten:

  1. Gitterkäfig (Abstand der Stäbe a: ca. 0,6 cm , b: ca. 1 cm , c: > 1cm)
      + leicht zu reinigen, leicht ausbaubar/veränderbar, gut belüftet, Flasche von Außen anbringbar, Klettermöglichkeiten am Gitter
      ~ Behinderung der Sicht
      - meist zu klein, Einstreu fliegt raus, Gerüche und Geräusche werden nicht zurückgehalten, nagen an Gitter und Plastikwanne, kann leichter rosten, Jungtiere können leichter ausbrechen
  2. Voliere
  3. Terrarium
      + griff von vorn, dämpft Geräusche und Gerüche, gute Belüftung, anbringen von Wärmelampe möglich, Einstreu fliegt nicht raus, Ausbruchsicher
      ~ freie Sicht
      - schwieriger Sachen anzubringen
  4. Aquariumbecken
      + Einstreu fliegt nicht raus
      ~ freie Sicht
      - Griff von oben -> Fluchtreflex, schlechte Blüftung, Anbringung von Sachen schwierig benötigt zusätzliche Abdeckung
unsere mindest Empfehlungen für Einzeltiere / kleinere Gruppen (Farbmäuse max. 5 Tiere - Hamster & Degus max. 2)


Ausrichtung Art Breite Höhe Tiefe
Farbmäuse große Grundfläche und Höhe 1a, 3, 4 80cm 40cm 40cm
Mongolische Rennmäuse große Grundfläche 1,3,4 120cm 50cm 50cm
Zwerghamster große Grundfläche und eher niedrig 1ab, 3, 4 80cm 20cm
40cm
Mittelhamster große Grundfläche 1,3,4 100cm 50cm 50cm
Steppen-Lemminge
große Grundfläche und Höhe 4 100cm 50cm 40cm
Degus große Grundfläche und Höhe 1,2,3 100cm 100cm 50cm
die Größen können auch variieren, wenn die Grundfläche einigermaßen dieselbe ist.

Bei Degus unbedingt drauf achten das die eine lange Laufstrecke und genug zum klettern haben.

Bitte zu beachten: Diese Werte gelten für ausgewachsene Tiere, bei Nachwuchs ist dessen Größe zu berücksichtigen.
Vor allem bei Mäusen ist in den ersten Wochen nur ein geschlossener Käfig (Terrarium, Aquariumbecken) angebracht, da die aus den kleinsten Lücken entkommen und auch aus dem Stand 30 cm hoch springen können.

Was muss in den Käfig ?

Einstreu

Zum einen gibt es verschiedene Arten von Einstreu und zum anderen sollte man darauf achten wie sie verpackt sind. Da einige stark gepresst sind und andere wieder nicht, muss man einfach mal ausprobieren wie das Preis-Leistungsverhältnis ist.

normales Holz-Einstreu (erste Bild):
wird am meisten verwendet, man sollte nur darauf achten, dass es nicht zu stark staubt und es mit Geruchsstoffen (z.B. Citrus) versetzt ist. Ansonsten gibt es feines, stark gepresstest oder sehr saugfähiges Holzstreu.

Biohanfeinstreu (2. Bild):
hat einen gewissen Eigengeruch und ist teurer, da es nicht so stark gepresst ist. Wir haben eine zeitlang eine kleine Schicht auf das normale Einstreu gegeben (kam bei den Nagern gut an)

Cellulose-Einstreu (3. bild):
wird nach operationen empfohlen, kann aber auch gut für den Nestbau dazugegeben werden

gepresstes Einstreu/Pellets:
halten wir für Kleinnager eher nicht für sinnvoll, da sie dort nicht richtig buddeln, keine Gänge bauen und schlecht laufen können
normales Einstreu
Biohanfeinstreu
Cellulose Einstreu

Trinken

Nippeltränke:
Die Flaschen verunreinigen zwar nicht so schnell mit Streu und lässt sich zumindest an Gitterkäfigen gut anbringen, aber dafür können sich Bakterien gut vermehren und die Flaschen tropfen meist schnell und laufen aus. Die Flasche sollte täglich heiß ausgespühlt werden, damit sie desinfiziert ist.

Napf:
Näpfe sind leicht zu reinigen und können nicht auslaufen, allerdings könnten zu leichte Plastiknäpfe umgekippt werden. Damit die Näpfe nicht so leicht mit Streu verunreinigt werden können, sollte man sie auf eine Ebene oder Haus stellen.
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Fressen

Das Fressen kann ebenfalls in einem Napf gereicht werden oder man kann die Tiere damit beschäftigen, dass sie sich ihr Fressen suchen müssen. In der Natur gibt es auch keinen Futterplatz, dadurch mangelt es manchmal an Bewegung in der Heimhaltung. Frischfutter sollte allerdings immer in einem Napf gereicht werden.
Anfangs kann der Napf als Kontrolle des Fressverhaltens dienen.
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Schlafen

Es sollten mehrere Häuser als Schlaf- und Versteckmöglichkeit vorhenden sein, da die Tiere sich asuweichen sollen bzw viele auch die Schlafstätte ab und an wechseln. Diese müssen unten offen sein, damit ggf der Urin vom Streu aufgesaugt werden kann. Bei gewünschtem Nachwuchs sollte das Dach abnehmbar sein.
Als Haus kann man z.B. Holzhäuser, Kokusnüsse oder Tontöpfe nehmen. Aber bitte keine Plastikhäuser benutzen, diese sind meist auch noch unten geschlossen.
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Bewegen

Zum einen sollte natürlich die Käfiggröße dem Bewegungsdrang des jeweiligen Tieres gerecht werden und zum anderen dient meist ein Laufrad zur Bewegungsförderung (siehe unten), aber auch Klettermöglichkeiten (siehe unten) sollten für die meisten Nager vorhanden sein.
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Abnutzung der Zähne und Krallen

Da die Krallen und Zähne ständig nachwachsen, muss es eine Möglichkeit geben diese zu stutzen.
  • für die Zähne muss eine Nagemöglichkeit da sein z.B. Knabberstange, Holzgegenstände
  • für die Krallen kann man z.B. ein Stein hineinlegen
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Baden

Für einige Nager ist es notwendig Badesand zur Verfügung zu stellen.
Bitte kein normalen Vogelsand (beinhaltet Muscheln und Anis) oder Quarzsand nehmen !
Chinchillasand ist auch nicht immer geeignet, da dies meistt keine bestimmte Sandart ist, handelt es sich oft um quarzhaltigen Sand oder scharfkantige Sandkörner.
Am besten eignet sich Attapulgus Sand, dieser hat feine abgerundete Körner, die der Haut nicht schaden.
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Worauf sollte geachtet werden ?

  • Glas/Plastik/Ton/Keramik Gegenstände nur komplett unbeschädigt reinstellen
  • wenn Gegenstände, die aus Glas/Plastik/Ton/Keramik sind, angeknabbert werden, dann diese unbedingt gleich wieder rausnehmen
  • Tonschalten/-töpfe sind zwar gut zu bearbeiten, nehmen abaer den Geruch /Gestank auf, wenn die Tiere darauf urinieren
  • der Käfig muss gut belüftet werden (können), dies ist sehr wichtig bei Tieren die viel Urinieren, da hierbei Amoniak entsteht, welcher schwerer als Luft ist und sich somit am Boden sammelt und die Tiere vergiften könnte
  • auch Plastikröhren sind nicht geeignet, sie sind schwer zu reinigen und nicht gut belüftet
  • der Käfig sollte nicht zu weit unten stehen (Fluchtreflex), aber auch nicht zu hoch (kann aggressives verhalten fördern), am besten in Hüfthöhe damit es nicht zu viel Stress ist für den kleinen ist, auch nicht in Durchgangsbereiche stellen (ebenfalls aggressionsfördernd)

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Achtung!
1. Bitte verwendet keine Metallräder oder andere Räder, bei denen die Lauffläche nicht komplett geschlossen ist, die Tiere können abrutschen und zwischen die Streben geraten.

2. Räder die auf beiden Seiten gehalten werden, sind sehr gefährlich, da die Tiere sich durch den Schereneffekt beim Rein- und Rausgehen verletzen können, vor allem wenn mehrere Tiere im Gehege sind

3. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere gerade im Rad laufen können, damit sie keine Haltungsschäden bekommen

Hier ein Beispiel für ein nicht geeignetes Rad (nicht tief genug) (ist aber zum Glück gut gegangen) Video

Hier ein Beispiel an unseren Degus mit einem optimalen Laufrad Video


Variante 1

Diese Laufräder sind für sehr kleine Zwerghamster zu gebrauchen, da es nur 14cm Räder gibt (zumindest ist uns nichts größeres bekannt).
Das Rad sollte, wenn überhaupt nur bei Einzelhaltung benutzt werden, da sonst ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die anderen Tiere besteht.
Das Rad gibt es auch schmaler, aber diese Variante ist nicht zu gebrauchen.

Problem: das Metall läuft sehr schnell an, die Räder sind aus Plastik und dürfen nicht angeknabbert werden, sind schon für größere Zwerghamster zu klein, Verletzungsrisiko ist gegeben durch Seitenstreben
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Variante 2

Diese Räder sind auch nur für kleinere Tiere zugebrauchen, da max 16cm. Da diese halb offen sind, gibt es auch bei mehreren Tieren keine Verletzungsgefahr.
Durch ein Tropfen Öl, kann das Rad auch sehr einfach geräuschlos "gemacht" werden, wenn es nicht am Käfig befestigt wird, sondern auf einem Standfuß steht.

Problem: da es aus Plastik ist darf es nicht angeknabbert werden, schon für größere Zwerghamster zu klein
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Variante 3

Das Holzlaufrad gibt es in verschiedenen Größen, somit ist für jedes Tier ein geeignetes dabei. Zudem ist hier ebenfalls eine Seite komplett offen und es ist aus einem Naturmaterial. Ein kleines Extra für den Halter: das Rad ist sehr leise.

Größen: 15cm für kleine Zwerghamster, ab 20cm für Zwerghamster, ab 25cm Mittelgroßehamster, Mäuse, ab 30-40cm Chinchillas, Degus, Ratten

Problem: Tiere die viel Dreck machen sauen das Rad schnell ein (was durch Auftragen von "Sabberlack" auf der Lauffläche aber besser zu Reinigen ist), das weiche Holz wird natürlich von Nagern beschädigt und von einigen sogar komplett pulverisiert (und dies erstaunlich schnell).
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Variante 4

Die Wodent Wheel Räder sind die vom Tierschutz anerkannten Plastiklaufräder, da es sich hier um spezielles Nagerplastik handelt, was ungiftig und nicht so scharfkantig sein soll. Die Räder sind sehr leise, wenn man sie mit Öl betröpfelt und lassen sich zum Reinigen auseinander nehmen.

Größen: 20cm RoboWheel für Roborowski Zwerghamster, 27cm Wodent Wheel für Zwerg- & Mittelgroßehamster, Mäuse und 30cm WobustWheel mit breiterer Lauffläche für größere Nager.

Problem: muss selber zusammengebaut werden; als Ersatzteil gibt es nur die Lauffläche; das Plastik wird durch das Nagen beschädigt
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schlafen & verstecken

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Auch kleine Nager brauchen ein schönes gemütliches und warmes Plätzchen zum schlafen und verstecken, hierfür gibt es einiges an Möglichkeiten.
Am meisten wird Heu in den Käfig gegeben, welches sie auch gegebenenfalls zum Ausbau von Höhlen und Tunneln verwenden können (es gibt auch Heu zum verfüttern, wo dann noch Blüten etc. drin sind, aber letztendlich ist es egal).
Was man niemals in den Käfig tun sollte ist (Hamster)Watte, diese kann man zwar in jedem Geschäft kaufen ist aber sehr gefährlich, da die Tiere sich schwer verletzen können, wenn sie mit den Krallen hängen bleiben bzw. sie können sich sogar strangulieren.
Allerdings kann man den Kleinen Taschen-/Küchentücher zusätzlich reinlegen, diese dürfen aber nicht parfümiert oder anders behandelt sein und müssen wasserlöslich sein.

Häuser

  • Achtet immer darauf, dass alle Ein-/Ausgänge groß genug sind (bedenkt, dass die Tiere nicht im ausgewachsenen Zustand gekauft werden)
  • Achtete bei mehrstöckigen Häusern darauf, dass man an alle Ebenen rankommt (vllt Dach abnehmen, vor allem bei Mäusen), da es zu starken Verschmutzungen kommen kann, wenn sie es als Klo benutzen
  • ACHTUNG! in vielen Häusern sind Nägel verarbeitet, diese werden beim Nagen freigelegt und sollten dann gezogen werden, bevor sich die Kleinen daran verletzen
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    Kokosnüsse

  • gibt es in der Terrarienabteilung oder für Handwerklichbegabte auch aus dem Supermarkt zum selber bauen
  • Kokosnüsse sind viel härter als Holz und halten somit länger dem Nagen stand (allerdings kann das auch mal lauter werden ^^)
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    Blumentöpfe

    (Naturstoff und unlackiert)
  • Sind optisch schöne Versteckmöglichkeiten für die Tiere oder auch fürs Futter.
  • Achtet darauf, dass die Töpfe nicht beschädigt sind und die Tiere nicht im Loch stecken bleiben können (notfalls verstopfen).
  • Erfahrungen

    Man kann sehr leicht Eingänge in den Topf sägen/pfeilen/schlagen (Ränder immer glatt pfeilen), allerdings nehmen die Töpfe sehr stark Gerüche auf (was bei satrk urinierenden Tieren ein Problem werden kann)
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    Hängematten & Schlafsäcke

    Sehen ganz toll aus und sind bestimmt sehr kuschelig, aber leider nicht für starke Belastung durchs Nagen und die hohen Ausscheidungen geeignet.
    Hier sollte auch drauf geachtet werden, dass die Tiere nicht an Schlaufen oder Fäden hängen bleiben können.
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    spielen & klettern

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    Damit die Kleinen auch lange Spaß an ihrem Käfig/Spielplatz haben und ihr euch nicht immer Sorgen machen müsst, haben wir hier einige Punkte aufgelistet, die man nach unserer Auffassung beachten sollte bzw. einige Tipps zum Gestalten des Käfigs.

    Was ist allgemein zu beachten ?

    Metallketten/-Ringe

    Bitte versucht sowenig wie möglich Metallketten/-ringe etc zu verwenden, da diese auch leicht rosten und sich die Tiere daran verletzen können bzw. in den Ringen gegebenen falls stecken bleiben (z.B. Mäuse versuchen sich überall durchzuzwängen).

    Durchgänge

    Achtet darauf, dass die Tiere nirgends stecken bleiben können, denn bei etwas dickeren Tieren gilt die Regel "Wenn der Kopf durch passt, passt auch der Rest durch" nicht mehr.
    Denkt daran, dass die Tiere beim Kauf noch nicht ausgewachsen sind, also nicht zu knappe Durchgänge wählen.
    Bei Schlaufen besonders darauf achten, dass sie gar nicht erst reinpassen, sonst können die Tiere sich strangulieren.

    Spalten

    Bei einigen Spielplätzen gibt es kleinere Spalten wo (Zwerg)hamster mit ihren Beinen rein rutschen können und sich schwer verletzen. Zwei unserer Hamster sind z.B. an der Gitterkäfigtür hängen geblieben und mussten dann ein Bein opfern. Auch bei einigen Spielplätzen kam es bei anderen Haltern schon zu zwischen Fällen, wobei es sich immer um Zwerghamster handelte. Trotzdem sollte man auch bei anderen Tieren immer darauf achten, dass es entweder keine Spalten gibt oder sie groß genug sind.

    Tipp

    Zubehör kann man nicht nur in der Nagerabteilung finden sondern auch im Vogel- oder Terrariumsbereich

    Leitern

    • gut geeignet, um Abstände zu überwinden und Klettermöglichkeiten zu bieten
    • sie können sowohl senkrecht, waagerecht oder jedem anderen beliebigen Winkel angebracht werden (nutzt ruhig alles aus, damit die Tiere auch was zu tun haben)

    Erfahrungen:

      Bei Zwerghamstern sind Leitern schwierig, da die Sprossen meist zu weit auseinander liegen und sie sich auch nicht gut festhalten können, aber sie lernen.
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    Brücken

    • können als Alternative zu Leitern genutzt werden
    • sie bieten gleichzeitig noch eine Versteckmöglichkeit

    Ebenen

    • kann man auch leicht selber bauen
    • erweitern die Fläche des Käfigs
    • geeignet um Fressen und Trinken sauber im Käfig zu stellen (z.B. kann man dann auf die Ebene ein parfümfreies Küchentuch drauf legen) oder das Laufrad abzustellen

    Erfahrungen:

    • bei Zwerghamstern muss die Ebene niedrig oder durch eine Rampe erreichbar sein, wenn es sich nicht um einen Gitterkäfig handelt
    • bei Degus sollte eine Leiste innen an die Kante oder die Ebene oft ausgetauscht werden, da Degus stark am Holz knabbern und zwar so stark, dass es durch die Lücken zu Abstürzen kommen kann
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    Steine

    • dienen nicht nur zum klettern sondern auch um die Krallen zu kürzen
    • achtet darauf, dass die Steine nicht scharfkantig sind
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    Tunnel/Röhren

    • hier kann man verschiedene Holz-/Strohtunnel mit und ohne Löschern aus dem Handel benutzen
    • auch Papprollen (diese regelmäßig auswechseln) kann man verwenden
    • auf Plastikröhren sollte verzichtet werden, da diese gefährlich werden können, zu schlecht belüftet sind und zu stark verschmutzen

    Erfahrungen:

      Einige Tiere benutzen die Röhren auch als Rampe, wenn man diese (fast) senkrecht hinstellt (Farbmäuse und Lemminge). Schön sind auch die Tunnel aus Baumrinde (Kork).
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    Kletterwand

      diese ist im Käfig normalerweise durch die Gitter gegeben, aber auch in einem Glasbecken oder selbst gebauten Käfig muss das Tier nicht darauf verzichten.

      Als Alternative kann man dafür z.B. :
      • die Gitterseiten von alten Käfigen
      • Korkmatten
      • weichere Holzsorten (unbehandelt und ohne Beschichtung)
      benutzen

      Benutzt auf keinen Fall Stoffe oder Materialien, bei denen sich Fäden lösen können und die Tiere mit den Krallen hängen bleiben.

    Erfahrungen:

    Für Hamster eignen sich weiche Holzsorten, vllt die Wände leicht anschrägen (Gitter können sie aber auch senkrecht gut hoch klettern). Für Farbmäuse ein riesen Spaß an steilen Wänden hoch zu klettern.
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    Seile

    • sollten aus natürlichen Fasern bestehen (z.B. Sisal)
    • bei gekauften Seilen die Metallringe rausnehmen und die Seile direkt anbringen (z.B. zwischen den Gitterstangen)
    • können sowohl senkrecht (z.B. um auf eine andere Ebene zu kommen) als auch waagerecht angebracht werden

    Erfahrungen:

      Für Hamstern ungeeignet, da meist zu schmal. Für Farbmäuse ein riesen Spaß (auch senkrecht). Degus setzen sich zumindest auf dickere Seile, natürlich waagerecht.
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    Sonstiges

      Gerade für Farbmäuse sollte man Herasuforderung schaffen, da diese wahre Kletter- udn Balancekünstler sind, z.B.:
    • Vogelkletterstangen die auch frei im Käfig hängen dürfen
    • Holzwürfel mit vielen Löchern zum Klettern aber auch zum Wohlfühlen beim Drinsitzen (natürlich auch für andere Tiere geeignet)
    • auch Holzburgen können zum klettern dienen (siehe schlafen & verstecken), aber vorsicht bei schmalen Spalten! (Zwerghamster bleiben leicht mit einem Beinchen stecken und können sich schwer verletzen)
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    Käfigeigenbau

    Hier wollen wir einige mögliche Eigenbaugehege vorstellen und vor allem unsere Erfahrungen weitergeben, damit sie schon vor dem Bau einiges beachten können, was sonst vllt. erst später auffallen würde. Für die meisten Tiere eignen sich Eigenbauten besser, da die Käfige nur in bestimmten Größen hergestellt werden.




    Regalumbau

    Unsere erste Umbauaktion hatte ein Regal als Grundlage und wurde aus einer Not heraus geboren. Unsere ersten Farbmäuse kamen damals sogar aus einem Mäusekäfig (0,6mm) und schnelles Handeln war erforderlich.

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    Das hat uns dann so gut gefallen, dass wir auch weitere Regale umgebaut haben (sieht einfach viel besser aus als Gitterkäfige oder Terrarien).
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    Später hatten wir dann für die Rückwände OSB Platten genommen und für die Seiten und Front Kunststoffscheiben mit 2mm stärke (Hobbyglas).

    Das ist auch möglich ohne viel Werkzeug. Die OSB Platten kann man problemlos im Baumarkt zuschneiden lassen und die Kunststoffscheiben schneiden die meisten erst zu, wenn diese bezahlt sind und auf eigenes Risiko (hat bei uns aber gut geklappt).

    Kosten am Beispiel eines 60*70*30 (B*H*T) Regals mit Zwischenboden (zzgl. kosten des Regals):
    OSB Platten im Zuschnitt ca 4€ (2 platten a 2€)
    2 Kunststoffplatten je nach Ausführung und Größe je 9-15€

    Dazu kommen noch die Schrauben und andere Sachen, je nachdem wie man es haben will.
    Wichtig ! Bitte immer darauf achten, dass für eine ausreichende Belüftung gesorgt ist, durch Öffnungen / Löcher.


    OSB Terrarium

    Eigentlich erst für Kaktusmäuse gedacht, nun in Vorbereitung für ein paar Krokodilgeckos.
    Hier das Terra mit der Styropor Rückwand (die bei Nagern natürlich nicht drin sein darf!)
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    Hier mit den Ebenen und Höhlen
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    Mit der 2. Schicht Fliesenkleber (nicht ganz Trocken)
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    Mit der fertigen Rückwand (nicht ganz Trocken)
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    Materialien:

    Kann den Bau und die Kosten jetzt nicht mehr ganz nachvollziehen aber das müsste etwa hinkommen:
    • das Holz (bei 1,10x0,4x,04) lag ca. bei knapp 25 Euro (man kommt billiger wenn man OSB Verlegeplatten nimmt werden nur oft nicht zugeschnitten, halber Preis zur Zuschnittsware)
    • das Lochblech 13,-
    • die leisten ca. 10,-
    • Styropor ca. 2,-
    • Fliesenkleber 8,-
    • Abtönfarbe 7,-
    • ca. 50 kleine Schrauben (hatte ich schon da)
    • Silikon (ohne Fungizide !) 6,-
    • etwas Kunststoff (untere Blende) war noch da
    • Führungsschienen (bei Ebay) 10,-
    • Schiefer (2kg) 8,-
    • Astbaum 13,-
    • Thermo-/Hygrometer 8,-
    • Spielkastensand (je 15kg sack) 1,50
    • Lehmpulver (Ebay) 10,-
    • Schloß 5,-
    • roter Terrasand (Ebay) 5,-
    • Keramikfassung (Tierhandlung) 13,-
    • Keramikfassung (ohne Kabel, ebay) 4,-
    • Halogenspot (Baumarkt) 3,-
    • Taglicht UV Licht 5,-
    • Humus 4,-
    • Schiebetüren (nehmen wir 4mm Kunststoff) 11,-
    • Pinsel (zum auftragen des Fliesenklebers) 4,-
    bei weiteren Fragen einfach melden.

    OSB Terrarium / Käfig

    Da eins unserer Baby-Deguweibchen durch einen Geburtsfehler einen Ringelschwanz hatte, konnten wir sie nicht in einem normalen Gitterkäfig halten und haben kurzerhand entschlossen einen Käfig aus Holzresten zu bauen bis der große Degukäfig (siehe unten) gebaut und die Kleinen in ihre zukünftige Gruppe vergesellschaften werden konnten.
    Das Gehege wurde genau passend zr Öffnung in unseren Schrank, die eigentlich für den fernsehr gedacht ist, gebaut. Die Maße ca. 0,99x0,76x0,40 (LxHxT)

    Einige Zeit später sollte es dann dazu kommen, dass unsere Farbmäuse da eingezogen sind und mittlerweile nach dem Umbau lebt einer unserer Dsungaren dadrin.
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    Material:

    • OSB Platten (9-15mm)
    • Rahmenholz Gefasst (24x44mm)
    • Lochbleche
    • Kunststoff (Hobbyglas)
    • 4mm Führungsschienen (um daraus später ein Terra zu machen)
    • und jede menge Schrauben
    Nach einem Umbau, nun für einen Zwerghamster eingerichtet, sieht das ganzen so aus:

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    OSB Degukäfig

    Degus brauchen viel Platz zum klettern und somit sollten sie viele Ebenen bekommen und unten aber auch einen Bereich wo das Einstreu sehr hoch sein kann.
    Diesmal haben wir uns richtig vorbereitet und haben uns eine Skizze gemacht:
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    zu erst haben wir einmal die Außenwände und das vordere Gerüst zusammengebaut
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    für die Belüftung wurde oben nur Aluminiumgaze verwendet
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    zusätzlich wurde Vorn am Rand ebenfalls Aluminiumgaze verwendet und durch OSB Reste von Innen im 2,5cm Abstand geschützt
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    zum Rumklettern haben wir den kleinen drei zusätzliche Ebenen eingebaut
    img_norm_271.jpg iimg_norm_270.jpg img_norm_269.jpg
    damit die es auch viele Versteck- und Klettermöglichkeiten gibt haben wir zu guter letzt noch ein paar Pappröhren eingebaut
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    Wir müssen zugeben, trotz Planung gab es riesige Probleme.
    1. Degus knabbern alles an was sie nicht sollen (egal wieviel man ihnen anbietet), somit alle Balken/Holzränder die nicht beschädigt werden sollen mit Metallschienen abdecken (unsere Aluschienen sind die einzigen die bis jetzt nicht angelaufen sind) oder die Ebenen umranden mit Holzbalken, die man dann später irgendwann austauscht.
    2. haben wir zumindest vorne die Gaze rausgerissen und durch feste Metallgitter ausgewechselt
    3. Degus sind ziehmlich schlau und unsere Jungtiere haben gelernt sich gegen die dünnen Plastikscheiben zu werfen, weshalb wir später vor die Tür nochmals eine Holzplanke befestigt hatten.

    Materialien:

    • OSB Verlegeplatten 6x (184*67,5*1,5cm) 6,81 = 40,86 + ca. 20,- separate Platten (Zuschnitt)
    • Hobbyglas 2mm (100*50cm) 8,79,-
    • Hobbyglas 2mm (150*50cm) 12,99,-
    • Rolle Aluminiumgewebe (100*250cm) 9,99,- (ohne Versand!)
    • Schrauben (verschiedene Größen) ca. 10,-
    • Rahmenholzleisten gehobelt/gefasst (200*4,4*2,4) 7x 1,59,-
    • Rahmenholzleisten ungehobelt (200*4,4*2,4) 3x 0,89,-
    • Montagekleber 5,-
    • Scharniere 4er 2,89,-
    • Winkel 12 St. 4,-
    • Alu-/Stahlprofil 2x 100*1,5*1,5 cm je 1,50, 1x 200*1,5*0,5 cm 3,79
    • Pappröhren 11x 20cm Länge, 9 cm Durchmesser 1 cm Dicke + 1x 51 cm Länge, 10,3 cm Durchmesser, 1,5 cm Dicke


    Hamsterbau


    Diesmal haben wir uns für eine "leichtere" Variante entschieden und da der nur für Hamster gedacht ist sollte das auch kein Problem werden.

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    große Eigenbaukombination

    Mit Einzug unserer Mongolischen Rennmäuse haben wir uns mal wieder Großes vorgenommen und schon beim Planen alles geändert^^. Eigentlich sollten die Renner einen komplettenbereich in der Länge bekommen, doch wir haben beschlossen unseren Zwerghamstern ebenfalls ein neues Zuhause zu bauen und so wurde es kombiniert.
    Im Laufe der Zeit folgte ein weiterer Zwerghamsterbereich und der Bereich unter den Rennern wurde durch Regale als Abstellplatz für Tiersachen genommen.
    Mittlerweile hat unsere weibliche Rennergruppe den kompletten unteren Bereich bezogen.


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